Der Energietechnikkonzern Siemens Energy AG hat nach einem kräftigen ersten Halbjahr seine Erwartungen für das Geschäftsjahr 2026 konkretisiert. Hintergrund sind eine anhaltend hohe Nachfrage sowie eine solide operative Entwicklung in zentralen Geschäftsbereichen.
Für das Gesamtjahr stellt das Unternehmen ein Umsatzplus von 14 bis 16 Prozent in Aussicht. Die operative Marge vor Sondereffekten soll sich im Bereich von 10 bis 12 Prozent bewegen. Beim Nettogewinn rechnet Siemens Energy mit rund 4 Milliarden Euro, während der freie Cashflow vor Steuern bei etwa 8 Milliarden Euro erwartet wird.
Im zweiten Quartal zog insbesondere der Auftragseingang deutlich an und erreichte 17,7 Milliarden Euro. Auch beim Umsatz wurde mit 10,3 Milliarden Euro ein Zuwachs verzeichnet. Das Unternehmen erzielte einen Nettogewinn von 835 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Sondereffekten lag bei 1,16 Milliarden Euro, was einer zweistelligen Marge entspricht.
Treiber der positiven Entwicklung waren vor allem die Sparten Grid Technologies und Gas Services. Zudem zeigte die Windkrafttochter Siemens Gamesa Fortschritte, befindet sich jedoch weiterhin in der Verlustzone.