EUR/USD Kursprognose: Kämpft unter 1,1700, da Bären auf den Durchbruch der 200-EMA im H4 warten

Quelle Fxstreet
  • EUR/USD kämpft darum, eine nennenswerte Erholung zu verzeichnen, und verharrt nahe einem Zwei-Wochen-Tief.
  • Steigende Spannungen im Iran und wiederauflebende hawkische Fed-Erwartungen stützen den USD und begrenzen die Kassapreise.
  • Das technische Setup scheint zugunsten der Bären geneigt zu sein und unterstützt die Aussicht auf weitere Verluste.

Das Paar EUR/USD bleibt während der asiatischen Sitzung am Freitag unter Druck und handelt derzeit im Bereich von 1,1680-1,1675, knapp über einem fast zwei Wochen alten Tief, das am Vortag erreicht wurde.

Trotz einer vorübergehenden Verlängerung des Waffenstillstands dämpft der Mangel an Fortschritten bei den Friedensgesprächen aufgrund der US-Blockade iranischer Häfen die Hoffnungen auf eine dauerhafte Deeskalation und hält die Anleger in Alarmbereitschaft. Zudem beleben erhöhte Rohölpreise inflationsbedingte Sorgen und befeuern hawkische Erwartungen an die US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Dies wiederum hilft dem US-Dollar (USD), die in den letzten drei Tagen erzielten Gewinne zu bewahren, und wirkt als Gegenwind für das Paar EUR/USD.

Aus technischer Sicht bewegen sich die Kassapreise derzeit um den Exponential Moving Average (EMA) der 200-Periode auf der 4-Stunden-Chart, was nach dem jüngsten Rückgang von höheren Niveaus den unmittelbaren Ton neutral hält. Der Einbruch am Donnerstag unter das 38,2%-Fibonacci-Retracement-Level des jüngsten Anstiegs vom Tief im März spricht jedoch für die Bären bei EUR/USD. Zudem deutet der Relative Strength Index (RSI) nahe 32 auf anhaltenden Abwärtsdruck hin.

Unterdessen verstärkt der leicht negative Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Wert das Fehlen eines klaren bullischen Momentums trotz der EMA-Unterstützung. In der Zwischenzeit könnte weitere Schwäche unmittelbare Unterstützung nahe dem 50,0%-Fibonacci-Retracement bei 1,1648 finden. Ein überzeugender Bruch unter diese Zone würde den Weg zu tieferen Retracement-Niveaus bei 1,1600 und 1,1532 ebnen, vor dem Zyklustief bei 1,1445.

Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand beim 38,2%-Fibonacci-Retracement bei 1,1696, wobei ein Durchbruch dort das nächste Hindernis beim 23,6%-Retracement bei 1,1755 freigeben würde. Dennoch deutet das breitere Setup darauf hin, dass der Weg des geringsten Widerstands für das Paar EUR/USD nach unten führt und jeder nennenswerte Erholungsversuch eher zum Verkauf genutzt wird.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

EUR/USD 4-Stunden-Chart

Chartanalyse EUR/USD

US-Dollar - WTD

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen diese woche. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Schweizer Franken.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD 0.52% 0.18% 0.61% 0.18% -0.01% 0.14% 0.70%
EUR -0.52% -0.33% 0.00% -0.32% -0.49% -0.42% 0.18%
GBP -0.18% 0.33% 2.17% 0.02% -0.17% -0.09% 0.52%
JPY -0.61% 0.00% -2.17% -0.43% -0.54% -0.49% 0.11%
CAD -0.18% 0.32% -0.02% 0.43% -0.08% -0.07% 0.51%
AUD 0.01% 0.49% 0.17% 0.54% 0.08% 0.15% 0.68%
NZD -0.14% 0.42% 0.09% 0.49% 0.07% -0.15% 0.57%
CHF -0.70% -0.18% -0.52% -0.11% -0.51% -0.68% -0.57%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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