Rückgang der Energiepreise belastet Gewinn des Stromkonzerns Verbund
- MicroStrategy-Desaster: 12,6 Milliarden Dollar Verlust – Bitcoin-Wette wird zum historischen Milliardengrab
- Der 2,6-Milliarden-Dollar-Crash: Bitcoin testet 60.000 – "Extreme Angst" lähmt den Markt
- Krypto-Kernschmelze: Trump-Gewinne komplett ausradiert – Bitcoin testet die 60.000
- Bitcoin, Ethereum und Ripple im freien Fall – Wo liegt der Boden?
- Chart-Analyse: Cardano (ADA) unter Druck – Großanleger fliehen, 2023er-Tiefs im Visier
- Strategie-Beben bei Ethereum: Buterin erklärt Rollup-Roadmap für obsolet

Der österreichische Energiekonzern Verbund verzeichnete in den ersten drei Quartalen einen Gewinnrückgang aufgrund gesunkener Stromgroßhandelspreise.
Trotz rückläufiger Gewinne hebt Verbund die Jahresprognose an, da die Geschäftsentwicklung besser als erwartet ausfiel.
Die Ausschüttungsquote soll zwischen 40 und 55 Prozent liegen.
Der österreichische Energieriese Verbund, mehrheitlich im Staatsbesitz, vermeldete für die ersten drei Quartale des Jahres einen Rückgang der Gewinne. Grund dafür sind die gesunkenen Großhandelspreise für Strom. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um 26 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro, während der Nettogewinn um 30 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro fiel. Dennoch betonte das Unternehmen, dass die Ergebnisse trotz des Rückgangs weiterhin auf einem historisch hohen Niveau liegen, da sich die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen nach dem Gaspreisschock durch den Ukraine-Krieg normalisiert haben.
In Anbetracht der besseren als erwarteten Geschäftsentwicklung hat Verbund die Prognosen für das Gesamtjahr nach oben korrigiert. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Ebitda zwischen 3,2 und 3,4 Milliarden Euro, anstatt der zuvor prognostizierten 3,0 bis 3,3 Milliarden Euro. Auch das Konzernergebnis soll höher ausfallen und nun zwischen 1,7 und 1,8 Milliarden Euro liegen, verglichen mit der vorherigen Schätzung von 1,5 bis 1,65 Milliarden Euro. Bereinigt um Einmaleffekte wird sogar ein Ergebnis zwischen 1,8 und 1,9 Milliarden Euro erwartet, nachdem zuvor 1,6 bis 1,75 Milliarden Euro prognostiziert worden waren. Die Ausschüttungsquote wird voraussichtlich zwischen 40 und 55 Prozent betragen.
Mehr erfahren
Der oben präsentierte Inhalt, ob von einer Drittpartei oder nicht, wird lediglich als allgemeiner Rat betrachtet. Dieser Artikel sollte nicht als enthaltend Anlageberatung, Investitionsempfehlungen, ein Angebot oder eine Aufforderung für jegliche Transaktionen in Finanzinstrumenten ausgelegt werden.


