Welche Auswirkungen Trumps Zolldrohungen auf Europas Automobilbranche haben
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Trumps Ankündigungen von Strafzöllen auf Importe aus Mexiko und Kanada könnten Europas Autobranche erheblich beeinträchtigen, obwohl derzeit ein Freihandelsabkommen besteht.
Mexiko ist ein zentraler Produktionsstandort für die Automobilindustrie; mögliche Zölle würden europäische und US-Hersteller stark treffen.
Unternehmen erwägen Produktionsverlagerungen in die USA, um potenzielle Zölle zu umgehen.
Künftiger US-Präsident Donald Trump droht mit Zöllen auf Importe aus Mexiko und Kanada, was Auswirkungen auf die europäische Autobranche haben könnte. Dies birgt potenzielle Veränderungen für den Markt, obwohl derzeit ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und ihren Nachbarstaaten existiert. Analysten befürchten erhebliche Auswirkungen auf europäische und US-amerikanische Hersteller, sollten die Zölle tatsächlich erhoben werden.
In den letzten Jahren hat sich Mexiko zu einem bedeutenden Standort für die globale Automobilindustrie entwickelt. Große europäische Hersteller wie Stellantis und Volkswagen, sowie US-Konzerne wie Ford und GM, haben sich in Mexiko niedergelassen, um von niedrigeren Lohnkosten und dem einfachen Zugang zum US-Markt zu profitieren. Sollten jedoch ab Januar Strafzölle eingeführt werden, könnte dieses Geschäftsmodell stark beeinträchtigt werden. Die Analysten von Bernstein weisen darauf hin, dass die Zeit zu kurz wäre, um die Lieferketten anzupassen. Sie vermuten, dass Trumps Drohungen eher eine Verhandlungstaktik darstellen könnten, da die Auswirkungen auf US-Hersteller erheblich wären.
Mexiko exportiert nahezu so viele Autos in die USA wie die gesamte Europäische Union. Der mexikanische Branchenverband berichtet, dass rund 80 Prozent der in Mexiko hergestellten Fahrzeuge in den ersten sieben Monaten des Jahres in die USA gingen. Sollte dieser wichtige Absatzkanal beeinträchtigt werden, wären die Folgen bedeutend. Laut der Investmentbank Intermonte könnten bei Stellantis für jeden Prozentpunkt Zusatzzoll die Gewinne vor Steuern um etwa 160 Millionen Euro sinken. Reuters schätzt, dass die drohenden Zölle bis zu vier Milliarden Euro an Gewinnen kosten könnten.
Stellantis betreibt derzeit zwei Werke in Mexiko, darunter eines in Saltillo für die Marke Ram und ein weiteres in Toluca für den Jeep Compass. Der Ram-Markenchef deutete an, dass das Unternehmen eine geplante Produktionsverlagerung in Niedriglohnländer überdenken könnte, sollte Trump Zölle erheben. Auch VW nutzt Mexiko als wichtigen Produktionsstandort, obwohl es auch ein großes Werk in den USA besitzt. Analysten wie Daniel Schwarz von der Investmentbank Stifel warnen, dass ein Großteil der in den USA verkauften VW-Fahrzeuge nicht mehr wettbewerbsfähig wäre.
Ein möglicher Ausweg für die Unternehmen könnte eine Produktionsverlagerung in die USA sein, um höhere Zölle zu vermeiden. Europäische Autobauer haben in den letzten Jahren massiv in US-amerikanische Werke investiert, insbesondere in den republikanischen Südstaaten. BMW, beispielsweise, betreibt sein größtes Werk in South Carolina und könnte seine Produktion verstärkt in den USA einsetzen, um sich gegen mögliche Zölle abzusichern. Nick Klein, Logistikexperte bei der OEC Group, glaubt, dass Trump Zölle als Druckmittel einsetzen könnte, aber die Unsicherheit bleibt bestehen, was er als Nächstes tun wird.
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