Das Paar USD/JPY tut sich am Dienstag schwer, den moderaten Anstieg während der asiatischen Handelssitzung auszubauen, und bleibt unter seinem höchsten Stand seit dem 30. April, der am Vortag erreicht wurde. Die Kassapreise halten jedoch über der psychologischen Marke von 160,00 und scheinen von einem insgesamt schwächeren US-Dollar (USD) unberührt.
Iran und Israel erklärten, dass sie nach einem Appell von US-Präsident Donald Trump ihre Angriffe aufeinander eingestellt hätten. Dies zieht den USD-Index (DXY), der den sicheren Hafen Greenback gegenüber einem Währungskorb abbildet, von einem am Montag erreichten Zwei-Monats-Hoch weg und wirkt als Gegenwind für das Paar USD/JPY. Zudem tragen Spekulationen, dass die Behörden erneut eingreifen werden, um den japanischen Yen (JPY) zu stützen, zur Begrenzung der Kassapreise bei.
Tatsächlich bekräftigte Japans Finanzministerin Satsuki Katayama heute früh, dass die Haltung unverändert sei und die Behörden für entschlossene Maßnahmen bereitstünden. Die JPY-Bullen wirken jedoch zögerlich angesichts der Befürchtungen, dass die japanische Wirtschaft aufgrund des Nahostkonflikts und der anhaltenden Energieversorgungsstörungen durch die Straße von Hormus unter Druck bleiben wird. Dies gleicht die Wetten auf eine Zinserhöhung der Bank of Japan (BoJ) aus und stützt das Paar USD/JPY zusätzlich.
Unterdessen sollten sich die festen Erwartungen, dass die US-Notenbank (Fed) die Kreditkosten bis Ende dieses Jahres anheben wird, zusammen mit der Unsicherheit über den Friedensvertrag zwischen den USA und Iran, verlustbegrenzend auf den USD auswirken. Anleger könnten zudem abwarten, bis die US-Inflationszahlen – Verbraucherpreisindex (VPI) und Erzeugerpreisindex (EPI) am Mittwoch bzw. Donnerstag – veröffentlicht werden. Dies gebietet Vorsicht, bevor bestätigt werden kann, dass das Paar USD/JPY ein kurzfristiges Hoch gebildet hat.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Japanischer Yen (JPY) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen letzte 30 tage. Japanischer Yen war am stärksten gegenüber dem Schweizer Franken.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 1.59% | 1.53% | 2.08% | 2.04% | 2.24% | 1.90% | 2.13% | |
| EUR | -1.59% | -0.09% | 0.52% | 0.48% | 0.57% | 0.28% | 0.53% | |
| GBP | -1.53% | 0.09% | 0.62% | 0.58% | 0.75% | 0.39% | 0.62% | |
| JPY | -2.08% | -0.52% | -0.62% | -0.05% | 0.00% | -0.23% | 0.07% | |
| CAD | -2.04% | -0.48% | -0.58% | 0.05% | 0.02% | -0.18% | 0.09% | |
| AUD | -2.24% | -0.57% | -0.75% | -0.00% | -0.02% | -0.23% | -0.03% | |
| NZD | -1.90% | -0.28% | -0.39% | 0.23% | 0.18% | 0.23% | 0.14% | |
| CHF | -2.13% | -0.53% | -0.62% | -0.07% | -0.09% | 0.03% | -0.14% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Japanischer Yen aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als JPY (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.